| Die bekanntesten Verstärkungsfasern
sind Glasfasern, Aramidfasern und Kohlenstofffasern. Kohlenstofffasern
entstehen durch die Pyrolyse von Kohlenstoff- Polymerfäden.
Die Ausgangsfäden enthalten eine
durchgehende Kohlenstoffkette. (-C-C- C-C-C-). Das Endprodukt besteht
zu 95% aus reinem Kohlenstoff. Die mit einem Kunstharz verbundenen
Fasern ergeben die Werkstoffe GfK, AfK und CfK. Die Formgebung entsteht
bei der Verbindung der Fasern mit dem Harz in speziellen Werkzeugen.
Bauteile aus Verbundwerkstoffen übertreffen
die Eigenschaften von Metallteilen bei weitem. Eine geschickte Bauteilgestaltung
kann die Vorteile von Faserverbundwerkstoffen nutzen und die Nachteile
minimieren.
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Bedeutend für die
Konstruktion und Auslegung eines Bauteiles ist die starke Unisotropie
(nicht gleichförmige, richtungsabhängige Eigenschaften)
eines mit Fasern verstärkten Harzes. In Faserrichtung sind
die Festigkeitswerte herausragend gut, quer dazu schlecht.
Die auf die Masse bezogene Festigkeit
ist bei einachsiger Belastung über 7 mal höher als bei
Stahl. Carbon ermöglicht eine den Anforderungen des jeweiligen
Bauteiles angepaßte optimale Formgebung. Fasern können
in Dicke und Ausrichtung variiert werden. Jede Stelle des Bauteils
wird ideal belegt. Leichte, extrem stabile Bauteile sind das Ergebnis.
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